Schädel-Hirn-Trauma

Einführung

Die Schädel-Hirn-Trauma-Sprechstunde ist Teil der Abteilung für Neuropsychologie.
Das Gehirn ist das empfindlichste Organ des Menschen. Es wird komplett vom Schädel umschlossen und ist somit vor Verletzungen gut geschützt. Gestützt wird der Schädel an seiner Basis von der Halswirbelsäule. Bei einem Trauma des Schädels kann auch das Gehirn verletzt werden. Dies wird als Schädel-Hirn-Trauma (SHT) bezeichnet. Es gibt unterschiedliche Arten und Schweregrade eines Schädel-Hirn-Traumas. Bei einem schweren SHT, gekennzeichnet durch eine lange Bewusstlosigkeit von mehr als einer halben Stunde bis zu erheblich längeren Zeitspannen, sind Spätfolgen wahrscheinlich. Die körperlichen Folgen können sehr vielfältig sein und hängen von Region und Schwere der Hirnschädigung ab. Häufig jedoch resultieren neuropsychologische Defizite wie Störungen von Kognition, Aufmerksamkeit, Ausdauer oder psychopathologische Defizite wie Störungen von Stimmung oder Antrieb.


Behandlung

Die Abteilung für Neuropsychologie bietet mit der SHT-Sprechstunde die Möglichkeit einer individuellen Diagnostik, Beratung und Betreuung von Patienten nach SHT. Untersucht werden Patienten aus dem UniversitätsSpital Zürich und von externen Zuweisern. Die Erstuntersuchung erfolgt regulär innerhalb der ersten drei Monate nach SHT. Ärzte und Neuropsychologen der Abteilung Neuropsychologie erheben den körperlich-neurologischen und den neuropsychologischen Befund. Diese sind Grundlage für die Einschätzung von Behandlungsbedürftigkeit, Arbeitsfähigkeit und langfristiger Prognose.


Auskunft und Anmeldung

UniversitätsSpital Zürich
Klinik für Neurologie
Neuropsychologie
Frauenklinikstr. 26
8091 Zürich

Tel. +41 44 255 55 11
Fax +41 44 255 12 60


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